Aquaponic

Das Konzept der bioserv aquaponic farm
Macht es wirklich Sinn unzählige Tonnen Gemüse teilweise 2500 km und weiter zu transportieren?
Warum verschwenden wir sinnlos Ressourcen in Millionen von Transportkilometern?
Macht es wirklich Sinn Tomaten in Holland schon im ersten Reifestadium zu ernten?

Macht es wirklich Sinn, dass z.B die Tomate unter dem Ausschluss von Licht im LKW nachreift, um dann beim
Verbraucher nach nichts zu schmecken?

Unsere Generation steht in der Pflicht die Ressourcen für nachfolgende Generationen zu erhalten. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass die Transporte in der Zukunft so preiswert wie heute bleiben.
Wir müssen CO² einsparen, die Klimakatastrophe ist absehbar! 

Aus diesem Gedanken entspringt das Urban Farmin, die stadtnahe Produktion von Lebensmitteln. Das erspart Transportwege, Transportverluste und das Gemüse, Obst usw. kann wirklich an der P?anze reifen.
Verfeinert wird das Konzept, mit Hilfe der Aquaponik. Durch den Kreislauf der Fisch-Mast gekoppelt an einen hydrophonischen Pflanzenbau werden in erheblichen Maße Ressourcen eingespart. Es werden erhebliche Mengen an Dünger, ebenso Wasser, Abwasser und ganz erhebliche Mengen an Brennstoffen, also CO² in diesem Kreislauf eingespart und die Umwelt wird entlastet.

Dem Schutz unserer Umwelt verp?ichtet, haben wir das Thema aufgegriffen und technisch in eine umsetzbare Form gebracht. Wir bauen die Technik und vermarkten dieses System weltweit, inzwischen können wir immer mehr Projekte realisieren.

Schmeckt das Gemüse nach Fisch?
Ganz sicher nicht. Die Kreisläufe des Wassers sind getrennt. Bio-Gemüse, Obst oder Gemüse schmecken ja auch nicht nach Jauche, Mist oder Gülle und die Lebensmittel des Lebensmitteleinzelhandels ja auch nicht nach Dünger oder Nährsalzen.

aquaponik

Was ist Aquaponik?
Zunächst ist der Begriff eine Kombination aus „Aquakultur“ und „Hydroponik“, wobei mit Hydroponik die Aufzucht von Pflanzen ohne Erde gemeint ist. Dabei wurzeln die kultivierten Pflanzen in anorganischem Substrat (wie z.B. Kies, Blähton oder Mineralwolle) und erhalten ihre Nährstoffe ausschließlich in Form von nährstoffreichem Wasser, das die Wurzeln erreicht.

Aquaponik steht also für Fische und Pflanzen in einem gemeinsamen geschlossenen Wasserkreislauf. So wie auch in einem natürlichen Gewässer der Fall, leben die Pflanzen von den im Wasser gelösten Nährstoffen, in Form von Fischkot, der durch Bakterien mehrfach verstoffwechselt und damit für die Pflanzen aufbereitet wird. Als „Polykultur“ verbindet Aquaponik die klassische Aquakultur mit dem Gemüseanbau, wobei die Planzen aus der Perspektive der Aquakultur einen Filter ersetzen.

Aus ökonomischer und ökologischer Perspektive arbeitet eine solche Kreislauflösung wirtschaftlicher als die Systeme, die nur einen kleineren Ausschnitt des biologischen Kreislaufs nutzt. Schließlich werden mit den Exkrementen der Fische auch gleich die Gemüsepflanzen ernährt und es gehen dabei keine Nährstoffe verloren. Das Gemüsebeet kommt dabei völlig ohne Schadstoffe in Form chemischer Zusätzen o.ä. aus. Selbst wenn die Effektivität einer Anlage voll ausgenutzt wird, sind keine chemischen Zusätze notwendig und es entstehen darüber hinaus nur nützliche Stoffe, wie etwa Klärschlamm für Biogasanlagen. Sollte es auf längere Sicht, etwa aufgrund spezieller Bedürfnisse der Pflanzen, doch mal einen Mangel an Nährstoffen (wie z.B. Spurenelemente, Mineralien oder Eisen) geben, so lassen sich diese auch in natürlicher Form, etwa mit dem Futter (z.B. als Rohasche) hinzufügen.

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