Aquakultur

Überfischung der Meere
In den 1950er Jahren schien der Reichtum der Meere nahezu unerschöpflich. Doch innerhalb weniger Jahrzehnte haben es die Menschen geschafft, die Bestände der wichtigsten Speisefische bis auf einen Bruchteil der früheren Fülle zu plündern. Viele Fischvorkommen sind bereits ganz zusammengebrochen.
Das Märchen vom unendlichen Reichtum der Meere

Wer zu Beginn des 20. Jahrhunderts behauptet hätte, der Fisch in den Meeren könne einmal so gut wie
verschwinden, wäre für verrückt erklärt worden. In den 1950er Jahren, nach der Zwangspause der beginnenden industriellen Fischerei durch den Zweiten Weltkrieg, erschienen die Fischbestände noch unendlich. Viele glaubten sogar, dass das Meer die Ernährung der stetig wachsenden Weltbevölkerung auf Dauer sichern könnte. Man müsse den Fisch nur herausfangen.
Doch der technische Fortschritt eroberte nicht nur die Kontinente, sondern auch die Meere.

Immer größere Fangschiffe
 mit immer größeren 
Motoren konnten immer größere aquakultur1Netze ausbringen. 
Und das mit Präzision. Wo früher scharfkantige Riffe und Wracks großzügig umfahren werden mussten, um die teuren Netze nicht zu gefährden, sorgen heute hochsensible 3D-Sonargeräte, digitale Karten und Satellitennavigation für metergenaues Befischen. Auf dem freien Meer können große Fischschwärme geortet, umfahren und bis auf das letzte Exemplar erbeutet werden. Selbst die Tiefsee wird davor nicht mehr verschont: Die Fischer lassen ihre Netze heute bis zu 2000 Meter hinab in die Tiefe.

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Aquakultur – Proteinlieferant für die Welt

> War die Aquakultur in den 1970er Jahren noch relativ unbedeutend, so ist sie heute fast genauso produktiv wie die Meeresfischerei. Heute werden rund 600 Tierarten in Aquakultur gehalten. Je nach Region werden bestimmte Spezies bevorzugt. Fachleute gehen davon aus, dass die Fischzucht künftig für die Ernährung der Menschheit immer wichtiger wird, denn im Vergleich zur Schweine- oder Rindermast ist sie klar im Vorteil.

 

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Fisch für 9 Milliarden Menschen
Die Weltbevölkerung wächst rasend schnell. Im Jahr 1950 lebten 2,5 Milliarden Menschen auf der Erde. 2012 waren es bereits 7 Milliarden. Nach Schätzungen der Vereinten
Nationen wird die 9-Milliarden-Marke gegen Mitte dieses Jahrhunderts erreicht. Mit der Zunahme der Bevölkerung wächst auch der Bedarf an Nahrungsmitteln. Fisch ist weit
verbreitet, erschwinglich und gesund. Er liefert hochwertiges Eiweiß. Es steht außer Frage, dass daher künftig immer mehr Fisch nachgefragt wird.

bioserv setzt auf die regionale Produktion von Fisch in unseren Aquaponicfarmen wollen wir so schonend und Ertragseffizient und Energieeffizient wie möglich produzieren.
Unser Ziel ist es die Produktions und Energiekosten um bis zu 50% zu senken, und gleichzeitig die Qualität noch zu erhöhen.
Mit unserem Kreislaufsystemen und Farmsynergiekonzept sind diese Ziele zu erreichen. Fisch ist daher ein hervorragender Proteinlieferant weil man für die Mast für ein Kilo Frischfisch nur ca. 1,2 Kilogramm Fischfutter einsetzen muss! und man im Vergleich nur wenig Produktionsfläche benötigt. Man benötigt für 1 Kg Fleisch bis zu 16 kg Getreide und große Flächen an Weiden und Stallungen die auch sehr Energie - und kostenintensiv sind.

Wir sind nicht gegen die regionale Fleichproduktion sondern für mehr frischen regionalen Fischkonsum.

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